Muster und Vorlagen für Werbebriefe richtig nutzen

Vermeiden Sie Floskeln und finden Sie zu Ihrem unverwechselbaren Stil
Als Werbetexter kann ich Ihnen Vorlagen für Werbebriefe wärmstens empfehlen – wenn Sie so klingen wollen, wie abgestandenes Bier schmeckt.

Bestenfalls vergessen Ihre potenziellen Kunden Sie auf der Stelle wieder und Sie verpulvern Ihr Werbebudget. Schlimmstenfalls machen Sie unfreiwillig Werbung für die Konkurrenz. Denn wenn Sie die gleiche Werbevorlage verwenden wie Ihr Mitbewerber vor Ort, rufen Sie dessen Angebot wieder ins Gedächtnis, anstatt Ihre eigenen Argumente ins Bewusstsein zu bringen. Deswegen: Finger weg von Vorlagen für Werbebriefe. Man muss sie so stark überarbeiten, damit sie passen, dass man auch gleich ein eigenes Mailing verfassen kann.

Neue Kunden gewinnen mit Mailings

Werbebrief Aufbau
Muster für Werbebriefe sind höchstens als Hilfe für den Aufbau und die Formatierung gut. Jeder Anlass und jede Zielgruppe hat eigene Anforderungen, wie ein Anschreiben auszusehen hat. Das reicht von der Weihnachtskarte bis zum aufwendig gestalteten Infopaket mit Inhalten, die aufeinander abgestimmt sind. Das Grundgerüst eines Werbebriefs besteht aus folgenden Elementen:

Empfänger
Botschaft
Absender
Werfen wir zunächst einen Blick auf den Empfänger.

Wie Sie Ihre Kunden richtig anschreiben
Wenn Sie nicht wissen, wem Sie schreiben, verpufft ein Großteil der Wirkung Ihres Anschreibens. Briefe kommen in der falschen Abteilung oder überhaupt nicht an und Ihre Ansprechpartner verlieren das Interesse, weil Sie nicht die richtigen Informationen erhalten. Egal woher Sie Ihre Adressen haben: Stellen Sie sicher, dass sie auf dem neuesten Stand sind.

Erst dann können Sie daran gehen Ihre Kunden wirklich individuell anzusprechen. Dabei sollten Sie ruhig einmal darüber nachdenken, ob der Business-Standardbrief mit Sichtfenster das Richtige für Ihr Anliegen ist. Es ist wichtig, dass Sie seriös auftreten, aber in vielen Fällen ist eine andere Lösung günstiger oder wirkungsvoller. Stellen Sie sich zum Beispiel die Wirkung eines handschriftlich verfassten Briefes an ausgewählte Kunden vor. Er wird garantiert nicht gleich im Papierkorb landen!

Für einen guten Werbebrief lohnt sichder Einsatz!

Das Unternehmen im Werbebrief optimal präsentieren
Ein Mailing repräsentiert Ihr Unternehmen im Kleinen. Bereits der Umschlag und das Briefpapier können eine Aussage vermitteln. Legen Sie Wert auf Qualität oder umweltfreundliche Materialien? Wollen Sie auffallen oder nirgends anecken? Diese Fragen ziehen sich durch die komplette Gestaltung. Die meisten Muster für Werbeanschreiben lassen gar keinen Platz für eigene Ideen. Schon allein bei Ihrem Firmenlogo haben Sie unzählige Möglichkeiten: am gewohnten Ort oben oder unten in der Ecke, als großflächiges Wasserzeichen oder vielleicht sogar geprägt oder durch eine besondere Technik veredelt?

Auf eines sollten Sie achten, auch wenn Sie keine eigene Firmenschriftart, ein Corporate Design oder einen eigenen Grafiker haben: Ihre Unterschrift.

Unterschreibt der Chef persönlich oder ein Kundenbetreuer? Wird das Anschreiben an Kunden komplett maschinell erstellt oder personalisiert? Mit der Unterschrift zeigen Sie buchstäblich, wie viel Raum Sie sich selbst geben.

Fixationspunkte in Werbeanschreiben
Werbung arbeitet damit, Informationen interessant darzustellen. Dazu kann man den Inhalt oder die Gestaltung nutzen. Bei einem Werbebrief stehen Ihnen dafür die unendlichen Möglichkeiten der Typografie und grafische Elemente zur Verfügung. Aber je mehr Sie davon in Ihrem Brief verwenden, desto unübersichtlicher wird er. Der Blickverlauf beim Lesen lässt sich leicht nachverfolgen. Damit kann man Vorhersagen darüber treffen, was am meisten Aufmerksamkeit erregen wird. Nutzen Sie die sogenannten Fixationspunkte, an denen der Blick länger verweilt, um Ihre Botschaft deutlich zu machen.

Wirkungsvolle Fixationspunkte sind:

Betreff-Zeile
PS-Zeile
Bilder (vor allem Gesichter, Essen, Kinder, Tiere …)
Hervorgehobene Wörter
Kurze Absätze, besonders deren erste Worte

Mit einem Werbebrief erreichen Sie Ihre Zielgruppen persönlich und direkt.

Werbebriefe mit gelenkter Aufmerksamkeit
Ein Werbeanschreiben, mit dem Sie hundertprozentig bestimmen können, welche Informationen die Leser aufnehmen, gibt es nicht. Aber Sie können die wichtigsten Aussagen so platzieren, dass sie nicht übersehen werden. Und Sie können es Ihren potenziellen Kunden leicht machen, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Bieten Sie ihnen ausgewählte Kommunikationskanäle an, auf denen Sie auch wirklich zu erreichen sind, und geben Sie klare Hinweise, was die Möglichkeiten und die nächsten Schritte sind.

Viele Kunden möchten sich gerne ausführlich informieren, bevor Sie etwas kaufen. Die Internetseiten Ihres Unternehmens und eine unverbindliche telefonische Beratung sind dafür ein ideales Angebot.

Wenn es unbedingt notwendig ist, dass Ihre Kunden die Informationen in einer festgelegten Reihenfolge erhalten, können Sie unter Umständen mit besonderen Formaten und Falztechniken arbeiten. Mit einem Werbemailing, das nicht den Vorlagen für Werbebriefe folgt, haben Sie die Möglichkeit dazu.

Vorteile von Werbemailings
Modernes Marketing findet in immer mehr Kanälen statt. Nur Großkonzerne können es sich leisten auf allen Ebenen mitzuspielen. Als kleines und mittelständisches Unternehmen sollten Sie sich auf das konzentrieren, was Sie am besten können: individuellen Service für Ihre Kunden bieten. Um das zu vermitteln, sind Werbebriefe hervorragend geeignet. Damit bekommen Sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und können die Streuverluste in einem überschaubaren Rahmen halten.

Werbebriefe besitzen eine haptische Qualität und lassen sich weder ausfiltern noch löschen wie eine E-Mail. Außerdem haben sie durch die persönliche Ansprache eine besondere Wertigkeit. Sie sind nahezu unabhängig von technischen Neuerungen und lassen sich leicht an den jeweiligen Bedarf anpassen.

Das verleiht Ihnen eine kaum zu übertreffende Vielseitigkeit.

Mailings sinnvoll nutzen
Bei manchen Kundenanschreiben ist es sehr verführerisch, zur Vorlage zu greifen. Was kann man schon dabei falsch machen, wenn man jemandem eine Mahnung schickt? Eine ganze Menge.

Vergessen Sie bitte nicht, dass alle Kommunikation mit Ihren Kunden Teil Ihrer Marketingstrategie sein sollte. Egal ob es sich dabei um Angebote oder Mitteilungen handelt, die gesetzlich vorgeschrieben sind.

Im Beispiel der Mahnung kann Ihre Wortwahl entscheidend dafür sein, ob Ihr Kunde gleich zahlt oder nicht. Dafür müssen Sie wissen, wie Ihr Kunde auf Druck, eine verständnisvolle oder eine neutral gehaltene Formulierung reagieren wird.

Mahnungen sind auch der klassische Anwendungsfall für mehrstufige Mailings. Diese Art Mitteilungen zu verstärken und im Gedächtnis zu verankern, sollte Teil einer jeden Marketingstrategie sein. Versorgen Sie Ihre Kunden regelmäßig mit den richtigen Informationen und der Erfolg ist Ihnen sicher!

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