Wie schreibe ich einen erfolgreichen Werbebrief?

Nutzen Sie die folgenden Tipps, um gute Mailings zu erkennen und selbst zu gestalten
Als Unternehmen haben Sie es in der Regel mit mehr als einer Zielgruppe zu tun. Neben verschiedenen Endverbrauchern müssen Sie besonders auf die Geschäftskunden eingehen, um Ihren Erfolg zu steigern. Da die meisten B2B-Mailings noch viele Möglichkeiten zur Optimierung bieten, möchte ich Ihnen hier eine Reihe von Hinweisen dazu geben, was einen guten Werbebrief ausmacht. Viele der Tipps können Sie auch auf Anschreiben an Kunden übertragen.

Denn das Ziel eines Werbeschreibens ist es auf jeden Fall, eine Reaktion beim Empfänger hervorzurufen. Das kann eine Bestellung oder die Kontaktaufnahme sein oder auch nur eine veränderte Einstellung zum Unternehmen. Ihr Ansprechpartner sollte Sie dabei in guter Erinnerung behalten.

Mit einem Werbebrief erreichen Sie Ihre Zielgruppen persönlich und direkt.

Gute Mailings brauchen Zeit!
Und zwar bei Ihnen genauso wie bei Ihren Kunden. Die Realität ist, dass die meisten Werbebriefe ungeöffnet im Papierkorb landen. Kein Wunder! Manchen Schreiben sieht man schon von außen an, dass sie keine relevanten Informationen enthalten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn als Empfänger nur allgemein „an alle Bewohner des Hauses“ angegeben ist oder der Brief zu einer Zeitschrift beigelegt wurde. Deshalb: Ein erfolgreicher Werbebrief beginnt mit dem Umschlag.

Schon das Material kann eine bestimmte Botschaft vermitteln. Passt das Papier zu Ihrer umweltfreundlichen Firmenphilosophie? Spiegelt das Design Ihre innovativen Ideen wieder? Der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Mit ein paar Erfahrungswerten wissen Sie, welche Aufmachung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihr Vorhaben hat.

Die Kunst des standardisierten Personalisierens
Egal wofür Sie sich entscheiden: Personalisieren Sie Ihren Werbebrief! Nur wenn Sie damit den richtigen Ansprechpartner erreichen, können Sie Gehör finden. Im ersten Schritt müssen Sie herausfinden, wer für Ihr Anliegen zuständig ist. In großen Unternehmen sind das unter Umständen mehrere Personen. Überlegen Sie, ob es sich lohnt jeden von ihnen einzeln anzuschreiben.

Der korrekte Name ist dabei Pflicht. Der eigene Name ist etwas, das so fest in unserem Gedächtnis verankert ist, dass wir es einfach nicht übersehen können. Damit können Sie sich auch in einem Anschreiben an Kunden die Aufmerksamkeit sichern. Nutzen Sie diese Chance auch dort, wo man es nicht erwartet. Schreiben Sie ausgewählte Entscheider per Hand an oder fügen Sie ein paar persönliche Zeilen hinzu. Das ist nichts für ein Massenmailing, aber auch da kann man mit der modernen Technik ein wenig tricksen.

Zu einem persönlichen Gesamteindruck trägt auch die Wahl der Formulierungen bei: Sie sollen seriös, aber nicht unpersönlich sein.

Der Werbebrief: geringe Kosten bei großem Nutzen

Wunderwaffe Blickverlauf
Wenn Sie Tipps für Werbebriefe suchen, werden Sie immer wieder auf die Begriffe „Blickverlauf“ und „Fixationspunkte“ stoßen. Zu diesem Thema wurden unzählige Studien in den verschiedenen Medien angestellt, die meist nur zwei Erkenntnisse bringen:

Es gibt wichtige Punkte, an denen der Blick und damit die Aufmerksamkeit länger verweilt.
Man muss seine Kunden ganz genau kennen, um zu wissen, worauf sie besonders achten.
Für Sie bedeutet das, dass Sie schon ein groß angelegtes Forschungsprojekt brauchen, um Fixationspunkte in allen Feinheiten zu nutzen. Besser ist es, wenn Sie auf Nummer sicher gehen und sich auf die wichtigsten Stellen konzentrieren. Dazu gehören Anschrift, Betreff, Überschriften, PS und grafische Elemente.

Hier muss Ihre Kernaussage zu finden sein. Im Zweifelsfall wiederholen Sie hier wichtige Aussagen und nutzen den Fließtext dazu Hintergrundinformationen zu liefern und Vertrauen zu schaffen.

Jeder Mensch nimmt einen Brief anders auf. Je nach Situation können deshalb auch die Fixationspunkte eine völlig andere Reihenfolge haben.

Leserfreundliche Werbebriefe
Wenn Sie erfolgreiche Werbung schreiben wollen, dann muss sie das Auge ansprechen, leicht verständlich sein und sich positiv von der Informationsflut abheben. Konzentrieren Sie sich deshalb auf Ihre Kernbotschaft und lassen Sie alles weg, was nicht nötig ist. Fangen Sie ruhig mit einfachen Stichworten auf einem weißen Zettel an. Darin müssen bereits alle wichtigen Informationen enthalten sein. Vergleichen Sie das mit Ihren Werbebriefen und stellen Sie sich zum Beispiel folgende Fragen:

Muss ihr Logo so groß sein?
Braucht Ihr Kunde Ihre Kontonummer und die Umsatzsteuer-ID?
Soll Ihnen Ihr Kunde wirklich ein Fax schicken?
Muss Ihr Kunde wissen, dass Sie zum Unternehmen des Jahres gewählt wurden?
Je nach Anlass, Inhalt und Zielgruppe kann eine opulente Gestaltung mit dekorativen Elementen durchaus sinnvoll sein. Meist wünschen sich Kunden und Geschäftspartner aber klare Aussagen. Dazu gehören kurze Absätze, eine schlüssige Präsentation und ein klares Schriftbild.

Für einen guten Werbebrief lohnt sichder Einsatz!

Angebote, auf die Kunden reagieren
Oft hat auf dem Markt nicht das beste Angebot die Nase vorn, sondern das, das am wenigsten Umstände bereitet. Drücken Sie Ihren Kunden mit Ihren Werbebriefen deshalb quasi den Telefonhörer in die Hand. Erleichtern Sie ihnen die Kontaktaufnahme! Bieten Sie einen Kanal an, der speziell für das Angebot in Ihrem Werbebrief eingerichtet wurde. Viele Entscheidungen werden spontan getroffen und haben schon nach der Mittagspause keinen Wert mehr. Deshalb müssen Sie in der Lage sein zeitnah zu reagieren.

Meist zahlt es sich aus, wenn Sie zusätzliche Anreize schaffen. Sie können zeitlich limitierte Aktionen anbieten oder eine schnelle Antwort belohnen. Rational denkende Kunden werden sich aber eher über ein unverbindliches und kostenloses Beratungsangebot freuen. Auch hier zahlt es sich aus, wenn Sie wissen, was Ihre Kunden wollen.

Das Wichtigste zu Werbebriefen im Überblick
Mailings bieten Ihnen schier unendliche Möglichkeiten. Deshalb brauchen Sie einen klaren Plan, was Sie damit erreichen wollen. Dazu gehört die Erfolgskontrolle. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Bauchgefühl, sondern holen Sie verlässliche Daten ein! Damit lässt sich der Return on Investment berechnen und mit anderen Werbemaßnahmen vergleichen. Sie sollten sich im Klaren sein, dass man manche Werte nur schwer in Zahlen fassen kann. Wie viel Vertrauen schaffen Sie durch einen seriösen Info-Brief an Neu- und Bestandskunden? Wie lange wird ein Mailing aufbewahrt?

Was Investitionskosten wie Porto, Briefpapier und Adressenkauf bringen, können Sie dafür relativ leicht ermitteln und Ihr Brief-Marketing dadurch schrittweise optimieren.

Übrigens: Ich berate Sie gerne unverbindlich, wie Sie mehr aus Ihren Werbeanschreiben machen können!

Schreibe einen Kommentar